Mittwoch, 2. Februar 2011

Italien

Die italienische Küche besteht aus einer Vielzahl von Regionalküchen und bedingt durch die geographische Lage und lange Kochtradition kann sie auf eine Vielzahl von Zutaten und Spezialitäten zurückgreifen. Historisch unterscheidet man vor allem zwischen der Cucina alto-borghese (womit die exklusive Kochtradition der höheren Stände seit der Renaissance bezeichnet wird) sowie der Cucina povera (der regionalen bäuerlichen und städtischen Küche). International bekannte Produkte sind zum Beispiel italienisches Olivenöl, diverse Käsesorten (zum Beispiel Parmesan, Mozzarella, Gorgonzola), Wurst und Fleischerzeugnisse (wie Mortadella, Salami, San-Daniele-Schinken, Parmaschinken) und natürlich Pasta und Pizza. Dazu kommt das reichhaltige einheimische Weinangebot (zum Beispiel Chianti und Barolo).

Bekannt für seine gute Küche war auch mal das Fontani Di Trevi in der Schumanngasse. Man bemerke die Vergangenheitsform, denn bei unserem Test sind wir von einer Enttäuschung in die nächste geschlittert. Begonnen hat es mit dem Umstand, dass es in einem italienischen Restaurant keinen Campari gab. In dieser Tonart ging es dann weiter. Die Vorspeisen lasch, die Klassiker - Pizza und Spagetti wirklich schlecht, Nachspeise so-so-la-la. Der einzige Branzino konnte mit Durchschnittlichkeit punkten.

Eine Kurze Recherche bei www.lokalguide.com hat unsere Meinung bestätigt:

... mich reizt das lokal mittlerweile nicht mehr und werde andere aufsuchen

... das personal ist sehr höflich, aber das alleine ist zu wenig

...falls die kritik mit den aufgewärmten speisen (a la iglo) der wahrheit entspricht, dann ist das lokal ohnehin für mich gestorben

...Super Pizza! Den Rest kann Kaptain Iglo mindestens genau so gut - nur billiger und schneller! ,



Pizza - Sophia Loren - "alt und schlaff"


Den Fisch hat der Koch nicht verhaut


Spagetti Carbonara - ohne ein Gramm Salz


Unser Fazit ist klar:
Nie mehr wieder Fontana

Bewertung

Essen
Service
Ambiente   

Kontakt
Fontana di Trevi
Schumanngasse 4
8010 Graz
Tel: ++43 / 316 / 383602
http://www.fontanaditrevi.at/

Dienstag, 16. November 2010

Indien

Die indische Küche umfasst viele verschiedene regionale Gerichte und Kochstile, die vom Himalaya bis zur Südspitze Indiens reichen und so verschieden sind, dass eine Zusammenfassung unter einem Begriff problematisch ist. Als Inbegriff indischer Küche gilt in der westlichen Welt die Vielfalt der Gewürze und das Verwenden von scharfen Soßen. Vegetarismus spielt in der Indischen Küche eine bedeutende Rolle. So essen viele Hindus überwiegend oder ausschließlich vegetarisch, der Verzicht auf Fleisch ist allerdings kein Dogma. Tabu ist im Hinduismus jedoch der Verzehr von Rindfleisch, da im Hinduismus der Kuh eine besondere Bedeutung zukommt. In den muslimischen Bevölkerungsteilen betrifft dieses Tabu den Verzehr von Schweinefleisch.

Charakteristisch für die Küche des gesamten Subkontinents sind Gerichte, die sich durch einen komplexen und subtilen Einsatz verschiedener Gewürze (Pfeffer, Kurkuma, Kardamom, Schwarzer Senf, Bockshornklee, etc.) auszeichnen. Zu den Grundnahrungsmitteln gehören Reis, Weizen und die angesprochenen Hülsenfrüchte.


Keema Samosa

Vegetarian Thali

Malai Kofta


Fazit:
Fast wie in Indien

Bewertung

Essen
Service
Ambiente   

Kontakt
Taj Mahal
Kaiser-Franz-Josef-Kai 58
8010 Graz
Tel: ++43 / 316 / 82 77 99
http://www.tajmahal-graz.at/

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Afrika

Die schwarzafrikanische Küche umfasst die kulinarischen Gewohnheiten der Bevölkerung Afrikas südlich der Sahara. Dazu zählt Westafrika, Zentralafrika und Ostafrika.
Grundlage einer Mahlzeit ist oft ein aus zerstoßenem Getreide oder Wurzeln hergestellter Brei. Vielerorts in Afrika dient dieser Brei als Ersatz für Brot und andere Beilagen. Verwendete Körner sind unter anderem Mais, Maniok und Hirse. Körner und Wurzeln werden im Mörser zerstoßen und gekocht, bis ein dicker Brei entsteht, der mit den Fingern gegessen werden kann. Dazu werden Eintöpfe oder Saucen gereicht, die je nach Region Hülsenfrüchte und verschiedene Gemüse, selten Fleisch und an den Küsten Fisch enthalten. Exotische Wildtiere werden auf dem Markt als Bushmeat bezeichnet, neben Antilopen können das auch Affen, Schlangen, Fledermäuse oder Rohrratten sein. Das beliebteste Fleisch ist Huhn, gefolgt von Gänsen, Perlhühnern, Enten und Kaninchen. Es ist durchaus üblich, Fleisch und Fisch in einem Gericht zu kombinieren.[1]
Die wichtigsten Gewürze, vor allem im Süden, sind Salz und Cayennepfeffer. Viele Speisen werden mit Palmöl zubereitet, das Karotin enthält und ihnen dadurch eine rötliche Farbe gibt. Zum Würzen verwendet werden auch Thymian, getrocknete Baobabblätter und -früchte, Mohrenpfeffer, Kubebenpfeffer, Kurkuma, Ingwer, Chili, Zitronengras, getrocknete Okras, Spinat, Erdnüsse und Sesam

Die Verwendung von Erdnüssen oder Erdnussbutter als Basis von Saucen und Eintopfgerichten ist typisch für diese Küche. Zu einem Eintopf mit Gemüse oder Fleisch wird oft Reis gekocht, mögliche Beilagen sind zum Beispiel hart gekochte Eier, aufgeschnittene Früchte, Gurken, Zwiebeln, Chutney oder geröstete Nüsse.


Wenn Ogodugu Omoka, von allen einfach Omoka genannt, anfängt über seine Ambitionen die Gastronomie betreffend zu sprechen, setzt sich ein Leuchten in sein ohnehin schon offenes Gesicht. „Wenn Leute sagen, es schmeckt ihnen, das ist Glück. Ich liebe es für meine Gäste zu kochen.“ Das ist das eine, was Omoka seit mehr als 5 Jahren mit seinem Restaurant unweit des Lendplatzes motiviert und bestätigt. Mindestens ebenso wichtig ist dem leidenschaftlichen Gastwirt mit seiner offenen Herzlichkeit einen Rahmen zu schaffen, wo Menschen sich amüsieren können, lachen und nicht immer über Probleme zu sprechen.

Schwierige Zeiten hat es für ihn natürlich auch gegeben. Jahre anstrengender Schichtarbeit bei Magna, im Hinterkopf das eher für die spätere Zukunft angelegte Vorhaben eines eigenen Restaurants. „Die Idee hat es eigentlich schon immer gegeben“ – und dann war es plötzlich soweit, die gewerberechtlichen Voraussetzungen eignete er sich mit Elan an, den unternehmerischen Geist und die Erfahrung in der Gastronomie bringt er aus seiner Heimat Nigeria mit. Eine lange Geschichte, die im Betrieb der Mutter, die eine Mensa mit 20 Beschäftigten am Polytechnikum in Auchi (Provinzstadt in Edo State, 150km von Benin City) bis zu ihrer Pension vor einem Jahr betrieb, beginnt. Als Küchenchef war Omoka für die tägliche Ausgabe von 500-600 Essen an die StudentInnen und Lehrkörper aber auch Mitarbeiter von angrenzenden Betrieben verantwortlich. Eine andere Herausforderung fand er in der Folge in dem internationalen 4* Hotel IBRO in der Hauptstadt Abuja oder im Betrieb seiner Tante in Lagos.

Als derzeit einziges afrikanisches Restaurant in Graz vereinigt das OMOKA viele unterschiedliche Interessen und Erwartungen, die durchwegs harmonisch und lebendig koexistieren. Für AfrikanerInnen bedeutet das Restaurant ein Stück Afrika, ein Gefühl von Heimat das durch die originalen Speisen, die Musik und das Environment gewährleistet wird – „All of that together create that homefeeling – OMOKA Restaurant presents Africa“, spricht ein Gast für viele, für die das Lokal ein wichtiger Ort des Wohlbefindens und Lebensfreude darstellt.

Was die zahlreichen nichtafrikanischen AnhängerInnen seines Lokales angeht, so berichtet Omoka nicht ohne Stolz, wie diese mittlerweile ganz selbstverständlich Pounded Yam mit Eggusi (Sauce aus Melonenkernen), Moi Moi (Bohnenpudding, nigerianische Spezialität) oder D.G. (Kamerunischer Eintopf) bestellen und auch keine Angst vor Peppersoup haben, die außer wirklich scharfem Pfeffer noch Fisch, Rind- oder Ziegenfleisch enthält. Die vielen Fragen in den Anfängen haben sich also gelohnt.

OMOKA RESTAURANT
Restaurant, Bar, Buffet & Catering
Neubaugasse 7
A-8020 Graz
Tel. 0664/4152296 | http://www.omoka.at

Freitag, 28. Mai 2010

Türkei

Die türkische Küche hat eine lange Geschichte und stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen nomadischen Kochtradition der Turkvölker durch Vermischung mit der indischen, persischen, islamisch-arabischen Küche sowie den Kochtraditionen der Völker des Mittelmeerraumes und des Kaukasus, wie zum Beispiel der armenischen und/oder aramäischen Küche dar. Diese Vielfalt der Einflüsse entwickelte sich durch die Jahrhunderte besonders unter der Prägung der osmanischen Kultur und Lebensweise zur heutigen charakteristischen türkischen Küche.

Als Kebap wird meist gegrilltes Fleisch bezeichnet, welches in der türkischen Küche eine Vielzahl von Speisen anbietet. Ali, der Chef des türkischen Restaurants Bosporus bietet İskender Kebap (dünn geschnittenes Lammfleisch, das mit Tomatensoße, kleingeschnittenem Fladenbrot, Joghurt und mit geschmolzener Butter zubereitet wird) und Şiş Kebap (Grillspieß aus mariniertem Lammfleisch, Tomaten und Paprika) als Spezialitäten in seiner reichhaltigen Speisekarte.










Bosporus
Restaurant im Münchnerhof
Kernstockgasse 17
8020 Graz
Steiermark
Österreich
Tel: ++43 / 316 / 831336

Freitag, 27. November 2009

Mongolei

Die Mongolische Küche ist im Wesentlichen durch Fleisch und Milchprodukte geprägt. Die Nomaden in der Mongolei leben ganz direkt von den Erzeugnissen ihrer Tiere (Pferde, Kühe, Yaks, Kamele, Schafe, Ziegen). Fleisch wird entweder gekocht, als Zutat für Suppen oder Teigtaschen verwendet, oder für den Winter getrocknet (Borts). Aus Milch und Sahne werden diverse Getränke sowie Käse und käseähnliche Produkte hergestellt. Der Speiseplan der Mongolen enthält einen sehr großen Anteil von tierischem Fett. Was in einer industrialisierten Gesellschaft zu gesundheitlichen Problemen führen würde, ist hier aber notwendig, um die harten Winter und die schwere Arbeit zu überstehen. Winterliche Temperaturen von bis zu -40 °C und die Arbeit im Freien macht entsprechende Energiereserven notwendig. Die im Westen bekannten Zivilisationskrankheiten treten deshalb praktisch nur bei Mongolen auf, die in der Stadt leben, und auch industriell hergestellte Lebensmittel zu sich nehmen.

Nichts - aber schon rein gar nichts von obiger Beschreibung - gibt es im Cooking Wu, einem mongolisches Barbecue in Straßgang. Es gibt auch keinen einzigen Mongolen in dem Lokal, sondern unsere "Grazer Chinesen" nutzen den Begriff des „Mongolisches Barbecue“ zu Marketingzwecken und bereiten alle möglichen Zutaten (meist aus dem südostasiatischen Raum) vor den Augen des Kunden in einer Schauküche zu. Obwohl es angeblich auch in Ulan Bator ein solches Lokal gibt, haben weder die Zutaten noch die Zubereitungsart irgendetwas mit mongolischer Küche zu tun. Vielmehr ist dies eine Adaption des japanischen Teppanyaki.

Das Erlebnisrestaurant Cooking Wu war das erste seiner Art in Graz - inzwischen gibt es viele Nachahmer - und bietet als Attraktion das „Mongolisches Barbecue“ - all you can eat - in einer Flughafen Lounge Atmosphäre. Die Qualität der Zutaten ist gut und auch die Präsentation - das Auge ist ja auch immer mit - ist gelungen. Bei den Nachspeisen ist das Cooking Wu allerdings wieder am normalen Chinesen Niveau - Mangopudding, Wassermelonen und Kokosmilch mit einer durchsichtigen Einlage.

Die obligate Chinesen Suppe als Vorspeise


Dafür lohnt es zum Cooking Wu zu kommen


Lounge-Atmosphäre mit Schauküche im Hintergrund


Fazit
Alternative zum langweiligen Standard-Chinesen, mehr aber auch nicht

Bewertung

Essen
Service
Ambiente   

Kontakt
Cooking WU
http://www.cooking-wu.com/
Strassganger Strasse 207
8052 Graz
Telefon: +43 - 316 - 28 38 89

Dienstag, 22. September 2009

Persien

Persische Gerichte sind vergleichsweise mild gewürzt. In vielen Gerichten findet man ein Zusammenspiel von süßem und saurem Aroma. Beim Kochen nimmt man sich viel Zeit. Khoreschts sind Schmorgerichte, die stundenlang bei milder Hitze vor sich hin köcheln, so dass sich das Aroma der verschiedenen Zutaten optimal entfalten und verbinden kann. Sehr beliebt sind Kebabs. Das sind Spieße aus mariniertem Fleisch oder Hackfleisch, die über Holzkohle gegrillt werden. Als Beilage wird Reis (Tschelo) serviert, der auf spezielle persische Art im Dampf gegart wird. Polos sind Gerichte bei denen der Reis zusammen mit weiteren Zutaten gegart wird.

Das Essen wird traditionell auf einem auf dem Teppich ausgebreiteten Tuch (Sofreh) serviert. Neben einer Schale mit frischen Kräutern gehören Fladenbrot, Joghurt mit Naneminze und Torschi (das sind sauer eingelegte Gemüse) zu einem typisch persischen Essen dazu. Gegessen wird mit Gabel und Löffel. Messer werden nicht benötigt, da alle Zutaten mundgerecht zubereitet werden.

Die Hauptpeisen, Kebab-E-Barg (Rinderberit) und Sabzi Polo Ba Mahitsche (Lammstelze mit feinem Kräuterreis)


Die Nachspeisen, Baghlawa und Mast-O-Khorma (Datten sautiert in Rosenwassser mt Honigjoghurt und Pistazien)


Dugh, das traditionelle persische Joghurtgetränk


Dugh, so heisst das erfrischende Getränk in Persien und Afghanistan, Laban, Jordanien und im Libanon, bzw. Lassi in Indien und Ayran in der Türkei. Dugh wird nach folgendem Rezept zubereitet:

1:1 (oder 2:1) Wasser und Joghurt, etwas Salz; süß mit Zucker und Safran, Fruchtsaft oder pürierten Früchten (z. B. als Mango-Lassi), gewürzt und salzig als Namkeen-Lassi. Besonders eignet sich, wegen des höheren Fettgehalts, griechisches oder türkisches Joghurt, da es sich beim Fett um den Hauptaromaträger handelt. Joghurtgetränke sind auch Mittel zur „Kühlung“ beim Verzehr von scharf gewürzten Speisen.

Fazit
Steirisch Persische Freundschaft

Bewertung

Essen
Service
Ambiente   

Kontakt
Shiraz
Persisches Restaurant
Schönaugasse 41
8010 Graz
Tel: ++43 / 316 / 820505

o:4-f:3-p:1

Dienstag, 15. September 2009

Russland

Die russische Küche existiert in ihrer heutigen Form seit etwa hundert Jahren und hat ihren Ursprung in der slawogermanischen bzw. germanoslawischen Küche. Einzelne Gerichte und Zutaten der russischen Küche sind weltbekannt, zum Beispiel Kaviar, eingelegte Gurken, Wodka, Krimsekt, Borschtsch oder Pelmeni (gefüllte Teigtaschen ähnlich den Tortellini), Sauerkraut (russ. Kwaschennaja Kapusta) und Kohlrouladen (russ. Golubcy). Andere traditionelle Gerichte sind außerhalb der Landesgrenzen eher unbekannt, und russische Restaurants im Ausland waren bis zum Fall des Eisernen Vorhangs äußerst selten.

Vorspeise Kaviar - ХЛЕБУШКИ С МАСЛОМ, СЫРОМ, ЧЁРНОЙ И КРАСНОЙ ИКРОЙ


Hauptspeise BEEF-STROGANOW - ГОВЯДИНА ПО ,,СТРОГАНОВСКИ“


Nachspeise WODKA



Fazit
Top und Flop

Bewertung

Essen
Service
Ambiente   

Kontakt
Jana Galina
http://www.janagalina.at/
Russisches Spezialitäten Restaurant & Cocktail-Bar
Sporgasse 24 - Hofgasse 1
8010 Graz
Telefon: +43 (0)316 82 79 59,

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